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Bambus

Was ist Bambus und woher kommt er?

Es handelt sich um ein immergrünes Süßgras aus Asien. Es ist unter anderem mit Getreidesorten wie Reis und Weizen verwandt, darüber hinaus jedoch auch mit unterschiedlichen Rasengräsern. Aus diesem Grund wird bei Bambus auch von den Halmen gesprochen, selbst wenn diese eine Größe von 20 Metern weit überschritten haben. Bambus wird vor allem in Ostasien angebaut und dient dort als Rohmaterial für die unterschiedlichsten Dinge. Es werden ganze Häuser aus dieser Pflanze gebaut, sie wird jedoch auch bei der Herstellung von Kleidung oder sogar zur Produktion von Essstäbchen verwendet.

Die Artenvielfalt des Bambus

Bambus wird in vier Untergruppen aufgeteilt, die sich an den Größen der verschiedenen Sorten orientieren. Zwergbambus erreicht eine maximale Höhe von 1,5 Metern, kleiner Bambus wird bis zu 3 Meter groß, mittlerer Bambus kann bis zu 9 Meter groß werden und Sorten, die diese Höhe überschreiten, gelten als Riesenbambus. Die größten Bambuspflanzen können weitaus größer werden und erreichen in einigen Fällen eine Höhe von mehr als 40 Metern. Es sind insgesamt 47 verschiedene Bambusarten bekannt, die sich in über 1000 Sorten unterteilen. In Deutschland werden besonders die Arten Arundinaria, Flachrohrbambus, Sasa und Schirmbambus angepflanzt. Pflanzen des echten Bambus, Bambusa, hingegen sind zu frostempfindlich, um sie in Mitteleuropa verwenden zu können. Doch selbst die vier genannten Sorten des Bambus weisen bereits eine große Vielfalt auf. Ihre Färbungen können von gelb-grün gestreift, über dunkelviolett bis hin zu blaugrün ausfallen. Viele Gärtner entwickeln sich zu wahren Sammlern von unterschiedlichen Bambussorten.

Wie wächst Bambus?

Die Pflanzen wachsen schnell, sowohl in die Höhe, als auch in die Breite. Darauf muss man sich einstellen, wenn man seinen Garten mit Bambus bepflanzt. Ein Halm kann selbst bei europäischen Klimaverhältnissen innerhalb eines Jahres bis zu 10 Meter wachsen. Selbstverständlich hängt dies von der Art ab. Ein Bambushalm erreicht seine volle Größe innerhalb eines Jahres und bleibt anschließend mehrere Jahre lang unverändert. Auf Grund seines starken Wurzelwachstums breitet sich der Bambus rasant aus. Als Heckenpflanze eignet er sich deshalb hervorragend, denn er schafft es, innerhalb kurzer Zeit eine blickdichte Wand zu bilden. Die einzelnen Halme sind in ihrem Inneren hohl und können als Stützen für andere Pflanzen im Garten verwendet werden. Beispielsweise, um die schweren Blüten prächtiger Blumen aufrecht zu halten oder eine Rankhilfe für Rosen zu bauen.

Pflegeleichter Alleskönner

Bambus freut sich über einen sonnigen, warmen Platz im Garten, ist ansonsten aber überaus pflegeleicht. Er passt sich an geradezu alle Bodenverhältnisse an und kann deshalb sogar auf Lehmböden gut gedeihen. Flachrohrbambus sollte nie ohne eine fachmännische Rhizomsperre gepflanzt werden, die sich als Plastikring mit einem Mindestdurchmesser von 2 Metern um die Pflanze schließt. Kleine Schirmbambusarten verwurzeln hingegen nicht so stark und können deshalb auch in Kübeln gepflanzt werden. Da die Pflanzen in den ersten Jahren noch etwas frostempfindlich sind, sollten sie im Herbst mit Laub abgedeckt werden. Im Frühjahr sind sie mit speziellem Bambusdünger oder Langzeitdünger für den Rasen zu düngen, welcher sie mit der optimalen Menge an Stickstoff und Kalium versorgt.

Sie haben Fragen bezüglich der einzelnen Bambussorten und möchten herausfinden, welche sich optimal für Ihren Garten eignen? Kontaktieren Sie gerne unser Kundencenter, um fachmännische Beratung bei der Auswahl Ihrer Pflanzen zu erhalten!