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Kugelkiefern - die richtige Pflege für die Zwerge mit Nadeln

Viele Meter hoch recken sich die Kiefern in unseren heimischen Wäldern gen Himmel. Doch, wer denkt, dass die Bäume immer nur so hoch wachsen, irrt sich gewaltig. Es gibt auch die Zwergkiefern, die in unseren Gärten und Parks für Freude sorgen. Besonders beliebt ist die Kugelkiefer.

Wie der Name schon sagt, überzeugt sie mit ihrem kugeligen Wuchs als schön anzuschauende Zierpflanze und Ersatz für nichtheimische Koniferen wie den Buchsbaum. Wollen Sie eine oder auch mehrere Kugelkiefern in ihrem Garten ansiedeln? Dann lesen Sie unsere Tipps zur Pflege der Kugelkiefer, damit Sie auch lange Freude an den Nadelhölzern haben.

  1. Die Kugelkiefer - bekannteste Arten
  2. Standort und Boden für die Zwergkiefern
  3. So pflanzen Sie eine Kugelkiefer
  4. Die richtige Pflege für die Kugelkiefer
  5. Kugelkiefern im Kübel

Die Kugelkiefer - bekannteste Arten

Die kleine Kiefer, die ihre ursprüngliche Heimat im Nordosten Sibiriens und Japan hat, ist ein Flachwurzler. Charakteristisch ist ihr kugelförmiger Wuchs. Die Zwergkiefer ist auch noch unter anderen Namen wie Kriechkiefer, Kniekiefer oder Bergföhre bekannt.

Sie wachsen sehr langsam und eignen sich daher besonders gut dafür, wirklich klein zu bleiben. Den Kleinwuchs kann man durch Pinzieren noch fördern. Am bekanntesten und verbreitetsten in unseren Gärten und Parks sind die Arten Pinus mugo Benjamin, die Kugelkiefer Pinus mops und die Silberkiefer Pinus sylvestris Wateri.

Standort und Boden für die Zwergkiefern

Die Kugelkiefer ist eine sehr robuste Pflanze, die keine großen Ansprüche hat. Wenn sie es sich aber aussuchen könnte, würde sie einen sonnigen Standort bevorzugen. Wind und Regen macht der Zwergkiefer nichts aus. Im Gegenteil wird die Pflanze dadurch sogar an Kraft und Widerstandsfähigkeit gewinnen.

Auch beim Boden ist die Kiefer nicht sehr wählerisch. Sie passt sich auch an nährstoffarme und saure Böden gut an. Haben Sie einen sehr lockeren Boden, belohnt die Kugelkiefer Sie dafür mit einem kräftigen Wuchs und dicken, gesunden Nadeln.

So pflanzen Sie eine Kugelkiefer

  1. Heben Sie ein Pflanzloch aus, welches doppelt so groß ist wie der Wurzelballen der Pflanze
  2. Wässern Sie den Wurzelballen kurz
  3. Setzen Sie die Pflanze in das Loch
  4. Füllen Sie das Pflanzloch mit Substrat auf (Mix aus Blumenerde, Tongranulat und Sand)
  5. Schütteln Sie die Kiefer, um Luftlöcher zu beseitigen
  6. Nun drücken Sie den Boden leicht an
  7. Legen Sie einen Gießrand um die Pflanze an und wässern Sie sie
Die richtige Pflege für die Kugelkiefer

Die Kugelkiefer braucht vergleichsweise wenig Wasser, doch einen völlig ausgetrockneten Boden mag sie auch nicht. Beobachten Sie Ihre Kriechkiefer also genau und gießen Sie sie vor allem an heißen, trockenen Sommertagen ein wenig. Trocknet der Boden vollständig aus, stirbt auch das Wurzelgeflecht ab. Gönnen Sie Ihren Kiefern auch gern mal eine schöne Dusche mit Regenwasser. Das lieben sie!

Düngen müssen Sie die Kugelkiefer nicht zwingend, aber in der Wachstumsphase, also von Juni bis September unterstützt herkömmlicher Flüssigdünger gesunden Wuchs und Aussehen.

Ab und an tut der Zwergkiefer ein Haarschnitt gut. Sie wird auch ohne den Pflegeschnitt nicht besonders hoch werden, aber durch das Schneiden wird der Wuchs gleichmäßiger und dichter. Schneiden Sie also im frühen Sommer die neuen Triebe auf einen Zentimeter zurück, damit sich neue, stärkere Triebe, die sogenannten Kerzen, ausbilden können.

Kugelkiefern im Kübel

Kugelkiefern eigenen sich sehr gut als Kübelpflanzen. Dabei ist ab und an ein Umtopfen notwendig. Das muss nicht jedes Jahr sein, aber alle vier Jahre sollte die kleine Kiefer in einen neuen Topf bzw. Kübel, um die verbrauchte Erde zu ersetzen und den Wurzeln wieder ein paar Zentimeter mehr Platz zu geben. Die Zwergkiefer muss im Winter nicht hereingeholt werden, sondern kann ganzjährig draußen für einen schönen Garten sorgen.

Tipp: Wollen Sie Ihre Kugelkiefer im Topf auf einer bestimmten Größe belassen, dann können Sie beim Umtopfen auch die Wurzeln ein klein wenig stutzen.

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