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Naturgarten anlegen und gestalten

Hallo Gartenfreunde! Haben Sie sich auch schon gefragt, was ein Naturgarten ist? Dabei handelt es sich, genau genommen, um einen Widerspruch in sich. Zu einem Garten gehört es dazu, regelmäßig einzugreifen, um ihn zu pflegen. Natur aber bedeutet Wildheit und eine natürliche Ordnung der Dinge. Viele nutzen daher den Begriff ökologischer Garten oder naturnaher Garten. Um eines vorweg zu nehmen: Wild ist nicht gleichzusetzen mit unansehnlich. Wenn Sie ihn richtig planen und gestalten, kann ein Naturgarten sehr schön und nützlich sein.

  1. Welchen Zweck hat das Anlegen eines Naturgartens?
  2. Was muss ich beim Anlegen eines Naturgartens beachten?
  3. Wählen Sie Pflanzen passend zum Standort
  4. Setzen Sie überwiegend einheimische Wildpflanzen ein
  5. Achten Sie auf den ökologischen Wert der Pflanzen
  6. Verzichten Sie auf Kunstdünger, Torf und Gift
  7. Lassen Sie Veränderungen zu

Welchen Zweck hat das Anlegen eines Naturgartens?

Ein Naturgarten ist ein naturnaher Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Menschen. Er soll die Biodiversität, also die Menge an unterschiedlicher Flora und Fauna, erhöhen. Gleichzeitig soll er Lebensraum schaffen, da der natürliche Lebensraum durch die bisherige Planung öffentlich und privat vernachlässigt wurde. Es gehört also mehr als das Anlegen eines besonderen Beetes dazu. Vielmehr werden alle Lebensräume mit einbezogen, auch dort, wo man zunächst keine vermutet. Dazu gehören unter anderem auch Wege, Terrassenfugen, Mauerwerk, altes Holz im Garten oder Dächer. Sogar Gartendeko kann ein Lebensraum sein oder werden.

Was muss ich beim Anlegen eines Naturgartens beachten?

Bedenken Sie bitte, dass die folgenden Tipps eine Art Optimalzustand beschreiben. Sie müssen nicht alle unsere Hinweise auf einmal umsetzen, aber jeder Schritt hilft der Natur. So können Sie nach und nach Ihren Garten in einen Naturgarten verwandeln. Zum Anlegen benötigen Sie neben dem Willen eigentliche nur eins: Geduld.

Wählen Sie Pflanzen passend zum Standort

Blumen, die nicht viel Sonne benötigen für schattige Plätze; Pflanzen, die nicht viel Wasser benötigen, für trockene Standorte, und so weiter. So sollten Sie bereits vor dem ersten Spatenstich planen, denn damit vermindern Sie nicht nur Arbeiten wie Gießen oder Düngen. Sie vermeiden so auch unnötige Eingriffe in das Ökosystem. Außerdem gibt es kaum etwas Ärgerlicheres als Blumen an einem schattigen Ort zu säen, um dann festzustellen, dass die Blumensamen dafür nicht geeignet waren. Trotz der Zeit, die Sie investiert haben, geht die Saat nicht auf und sie sind demotiviert.

Setzen Sie überwiegend einheimische Wildpflanzen ein

Benutzen Sie Saatgut, das der Region entspricht und ökologisch verträglich ist in seiner Herkunft, wie zum Beispiel die Wildblumen Samen von Feldsaaten Freundenberger. Und vermeiden Sie auf jeden Fall sogenannte invasive Neophyten. Dabei handelt es sich um nicht-heimische Pflanzenarten, die sich schnell ausbreiten und regionale Arten verdrängen. Ein Beispiel dafür ist die Kanadische Goldrute. Sie stellen meistens keine Nahrung für Insekten dar, oder haben einen geringeren Nährwert.

Achten Sie auf den ökologischen Wert der Pflanzen

Gemeint sind solche Pflanzen, die einen hohen Nutzen für die Tiere und Insekten haben. Dazu gehören unter anderem Futterpflanzen, auf die sich bestimmte Arten der Wildbienen spezialisiert haben. Ein Beispiel wäre der Lavendel, der Teil der Staudenpakete "Kleines Silberbeet", "Großes Kräuterbeet" und "Bienenmagnet" ist.

Wählen Sie Pflanzen aus, die zeitlich versetzt blühen. So haben die Insekten möglichst das ganze Jahr Nahrung. Und Sie können dementsprechend auch das ganze Jahr über die verschiedenen Blüten genießen. Deshalb haben wir von gartenetage bei unseren Staudenpaketen die Blütezeit angegeben, damit Sie leichter planen können.

Verzichten Sie auf Kunstdünger, Torf und Gift

Herbizide und Pestizide sind schädlich für die Natur und sollten deshalb nur im äußersten Notfall eingesetzt werden. Selbst wenn durch die Pestizide zunächst nur die Schädlinge sterben, nehmen auch Vögel und Igel das Gift auf, wenn Sie die toten Schädlinge fressen. Da es sich im Körper der Tiere ansammelt, können auch sie im schlimmsten Fall durch die Vergiftung sterben. Und vermeiden Sie auch chemische und künstliche Dünger. Falls Sie doch mal düngen müssen, verwenden Sie natürlichen Dünger wie die Produkte von Oscorna.

Lassen Sie Veränderungen zu

Ein Naturgarten ist wie ein lebender Organismus und verändert sich mit der Zeit. Reduzieren Sie deshalb Eingriffe wie Heckenschneiden auf das ökologisch sinnvolle Minimum. Beachten Sie aber gerade bei Hecken auch das friedliche Miteinander mit Ihren Nachbarn. Sollten sich diese nämlich gestört fühlen, könnte es passieren, dass sie selbst Hand anlegen.

Ein sinnvoller Eingriff kann die Unterstützung selbst säender Pflanzen sein. Dafür werden die Samen gesammelt und gezielt ausgesät. Abgestorbene Pflanzenstängel lassen Sie dagegen bis zum Frühjahr stehen, da diese vielen Insekten als Möglichkeit der Überwinterung dient.

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Claudia
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