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Vögel im Herbst

Sicherlich merken Sie, wie es am Abend immer früher dunkel wird und auch deutlich abkühlt. Draußen verlieren langsam die Blätter ihr saftiges Grün, aber bekommen dafür die schönsten Farben. Dies sind alles Vorboten auf den bevorstehenden Jahreszeitenwechsel, weswegen wir jetzt an die Vögel im Herbst denken müssen.

Ein weiteres Zeichen für den Herbst sind große Vogelansammlungen, die sich auf eine alljährliche weite Reise in wärmere Gefilde machen. Wer kann es Ihnen verdenken?

Wir sprechen hier von unseren Zugvögeln, die sich nun auf den Weg machen und uns erst wieder im nächsten Jahr mit Ihrer Anwesenheit beschenken.

Viele Wildvögel machen sich jetzt nicht auf den Weg, sondern bleiben bei uns. Bei diesen Tieren spricht man von Standvögeln. Dazu zählen der Spatz oder auch die Kohlmeise. Selbst der Eichelhäher ist ein Standvogel und diese verändern sogar ihr verhalten. Streng genommen rücken sie uns sogar ein wenig auf die Pelle. Aber als Vogelfreunde ist uns das nur recht, oder?

Angelockt von Früchten und Beeren haben wir jetzt eine gute Chance den Eichelhäher oder auch den Grünfink zu sehen, da sie sich mehr und mehr in unserem Umfeld aufhalten.

Wenn Sie Wert auf gefiederten Besuch im Garten legen, sollten Sie spätestens jetzt damit beginnen, die ersten Leckerbissen zu platzieren und die Vögel im Herbst zu locken. Nun beginnt die Zeit, in der die Tiere anfangen, sich Reserven zuzulegen, denn jetzt benötigen Sie viel Energie finden aber deutlich weniger zu fressen.

Die Anzahl an Insekten ist in den Monaten September und Oktober schon deutlich zurück gegangen. Um die Wildvögel richtig glücklich zu machen, sollten Sie Mehlwürmer unter Sträucher oder in Hecken streuen. Sie können die Würmer aber auch unter das Futter im Vogelhaus mischen, falls Sie sie nicht auf dem Boden verstreuen möchten.

Wer sich noch nicht für die Ganzjahresfütterung entscheiden konnte, fängt jetzt mit einem Futtertisch an und füllt diesen mit etwas Obst und Meisenknödel. Letztere haben einen schönen Fettanteil und sind bei Vögeln im Herbst gern gesehen. Nehmen Sie diese aus Ihren Netzen, sonst laufen die Tiere Gefahr, sich mit Ihren Beinen zu verheddern.

Der beste Ablauf für unsere Vögel ist es, wenn sie sich an Zeiten gewöhnen können. Wer mit dem Füttern anfängt, muss es auch wirklich durchziehen. Unsere gefiederten Gäste fangen schnell an, das Futter einzuplanen und sich auf den Menschen zu verlassen. Ideal ist es, wenn Sie das erste Mal am Morgen füttern. Und dann, um die Reserven wieder zu füllen, nochmal am Nachmittag als Vorbereitung auf die kommende Nacht.

Füttern Sie ruhig an unterschiedlichen Stellen und auch unterschiedliches Futter. Sobald Sie feststellen, dass es kälter wird, ist es nützlich auf Winterfutter umzusteigen, da hier der Fettgehalt höher ist. Auch hier sind Meisenknödel aus Futterautomaten oder Futtersilos ideal. Natürlich darf das klassische Vogelhäuschen nicht fehlen. Ob man sich für eine Futterstelle mit oder ohne Futtersilo entscheidet, ist Geschmackssache.

Vögel mögen es lieber, wenn sie auch beim Picken gut ihr Umfeld überblicken können. Zusätzlich sind sie immer dankbar für Möglichkeiten zum Unterschlupf. Auch hier kommen zwei wichtige Utensilien ins Spiel. Nicht nur das Vogelhaus wird gerne als Unterschlupf genutzt, um sich vor Wind und Wetter zu schützen. Sehr gerne werden auch Nistkästen im Winter besiedelt.

Bitte bedenken Sie auch, dass Vögel im Herbst und im Winter nicht nur Futter brauchen. Sie brauchen auch Wasser. Dieses stellen Sie Ihnen am besten das ganze Jahr über zur Verfügung, also auch im Winter. Hier ist nur zu beachten, das man es im Winter häufiger wechselt, damit es nicht gefrieren kann.

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Claudia
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