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Nistkästen

Weshalb werden Nistkästen immer wichtiger?

Vögel sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems und aus einem funktionierenden Biotop nicht wegzudenken. Doch unberührte Landstriche werden immer seltener und in den Großstädten finden viele Singvögel nicht ausreichend Nistmöglichkeiten. Tauben sind überaus robust und flexibel, wenn es um die Suche nach einem Nistplatz geht. Meisen, Amseln und selbst Spatzen können da nicht mithalten. Der heutige Baustil ist keine Hilfe. Die Häuser müssen so effizient wie möglich gebaut werden, für Spalten und Nischen, in denen ein Vogel sein Nest bauen könnte, ist da kein Platz. Und auch an Baumaterial mangelt es. Immer öfter werden Teile von Plastiktüten und Strohhalmen in die Nester eingebaut, weil kleine Zweige und Laub in den Städten Mangelware sind.

Den richtigen Nistkasten finden

Weil den Vögeln keine natürlichen Nistmöglichkeiten zur Verfügung stehen, entscheiden sich immer mehr Menschen dazu, etwas Hilfe zu leisten. Selbst wenn kein großer Garten zur Verfügung steht, die Hauswand neben einem Balkon oder einer Terrasse kann vollkommen ausreichen, um einen Nistkasten aufzuhängen. Das Material und die Form des Nistkastens spielen eine wichtige Rolle. Viele Singvögel und Spatzen fühlen sich in einem geschlossenen Kasten mit einem Einflugloch von 3cm Durchmesser besonders wohl. Amseln, Hausrotschwanz und Zaunkönig sind hingegen Halbhöhlenbrüter und bevorzugen deshalb einen offenen Nistkasten. Holz oder ein anderes Naturmaterial, wie beispielsweise Terrakotta, eignen sich sehr gut für die Bruthilfen. Es werden durchaus auch Modelle aus Plastik zum Kauf angeboten, von diesen ist jedoch abzuraten. Das Material hat keine dämmende Wirkung, in den heißen Sonnenstunden steigt die Temperatur im Brutkasten stark an. Sinkt die Temperatur in den frühen Morgenstunden, so zittern die Vogeljungen in dem unterkühlten Nistkasten.

Pflege und Reinigung der Kästen

Im Grunde genommen verursacht ein Nistkasten keinen großen Arbeitsaufwand. Ist er erst einmal an dem richtigen Ort aufgehängt, so muss er nicht wieder abgenommen werden. Damit der Nistkasten auch in den kommenden Jahren neue Bewohner anzieht, sollte er jedoch regelmäßig gereinigt werden. Wichtig ist hierbei, darauf zu achten, dass er nicht mehr bewohnt ist. Viele Vogelarten brüten mehrmals im Jahr und auch wenn die Spatzen bereits im Frühjahr ihre ersten Küken begrüßen dürfen, kann es durchaus sein, dass auch im August noch neue Eier ausgebrütet werden. Im Oktober sollten die Nistkästen jedoch unbewohnt und alle Mieter des Jahres ausgeflogen sein. Dann ist der richtige Zeitpunkt, um den Kasten zu öffnen und die Reste des Nestes mit einer Bürste zu entfernen. Chemische Reinigungsmittel sind nicht notwendig und erweisen sich als äußerst schädlich.

Der Nistkasten wird zum Familienprojekt

Immer mehr Kindergärten, Schulen und Familien machen es sich zur Aufgabe, dem Ökosystem zu helfen und die Artenvielfalt zu fördern. In Deutschland haben es besonders die zierlichen Singvögel schwer. Ein Nistkasten kann sowohl fertig gekauft, als auch selbst zusammengebaut werden. Dafür werden nur sehr wenige Werkzeuge benötigt, sodass auch die jüngeren Familienmitglieder bei jedem Schritt tatkräftig mithelfen können. Kinder lassen sich besonders gut dafür begeistern, den richtigen Ort für den Nistkasten auszuwählen, die Bruthilfe zusammenzubauen und anzubringen. Sie freuen sich ausgelassen darüber, wenn sie die ersten Bewohner des Nistkastens entdecken und beobachten den Wachstumsprozess der kleinen Vogeljungen mit großem Interesse.

Sie möchten einen Nistkasten kaufen, um Vögel in Ihren Garten zu locken? In unserem Shop finden Sie verschiedene Modelle, aus welchen sie den passenden Kasten auswählen können!