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Insektenfreundlicher Garten: Tipps zur Gestaltung

Sie bestäuben Pflanzen, können sie von Schädlingen befreien und dienen darüber hinaus als Nahrung für einige Vögel und Säugetiere: Insekten. Wildbiene, Hummel und Co. leisten somit einen wichtigen Beitrag für die Natur. Umso wichtiger ist es, den kleinen Helfern ein Zuhause zu bieten – zum Beispiel mit einem insektenfreundlichen Garten. Vom selbstgebauten Insektenhotel bis hin zur richtigen Gartenpflege: Bei gartenetage erfahren Sie alles, was Sie für die Gestaltung eines insektenfreundlichen Gartens wissen müssen.

 

Einen naturnahen Garten für Insekten anlegen: Ist jeder Garten geeignet?

Bevor Sie Ihren Garten insektenfreundlich gestalten, sollten einige Grundvoraussetzungen erfüllt sein. Gibt es genügend insektenfreundliche Pflanzen in Ihren Beeten, zu denen die Nützlinge fliegen können? Gibt es Rückzugsorte und wilde Ecken, in denen die kleinen Gartenhelfer summen und surren können? Dabei gilt: Die Größe Ihres Gartens ist nicht das Wichtigste – schon mit ein paar Handgriffen können Sie auch eine kleinere Grünfläche in ein Insektenparadies verwandeln. Die Hauptsache ist, dass die Insekten ausreichend Nahrung bekommen und Ihr Garten so naturnah wie möglich gehalten ist.

Ganz klein gedacht: Auch auf dem Balkon können Sie einiges für die Nützlinge tun! Hängen Sie ein passendes Insektenhotel am Balkon auf oder bepflanzen Sie ihn mit den richtigen Pflanzen, damit auch Ihr Balkon zum Insektenparadies wird!

Tipps für einen insektenfreundlichen Vorgarten

Nicht nur der Garten hinter dem Haus kann insektenfreundlich gestaltet werden – auch mit einem schön angelegten Vorgarten ist den Sechsbeinern geholfen. Achten Sie dabei darauf, dass die Insekten entsprechende Pflanzen vorfinden, an denen Sie Nahrung aufnehmen und die sie bestäuben können. Außerdem wichtig neben der richtigen Pflanzenauswahl: eine Wasserquelle, aus denen sie trinken können – beispielsweise ein Wasserspiel. Vermeiden sollten Sie dagegen den Einsatz von chemischen Stoffen in der Pflanzenpflege: Pestizide und ähnliche Chemikalien bewirken, dass sich keine Insekten in Ihrem Vorgarten ansiedeln können und die Artenvielfalt auf Ihrem Grün verlorengeht.

 

InsektenfreundlicheBodendecker

Den Garten insektenfreundlich gestalten: So geht’s

Mit einigen Tipps und Tricks können auch Sie Ihren Garten insektenfreundlich gestalten. Vom richtigen Pflanzplan und Nahrungsangebot bis hin zu Wassertränken und Insektenhotels hat gartenetage Ihnen Tipps zusammengestellt, damit die kleinen Bestäuber auch Ihren Garten zukünftig bereichern.

Insektenfreundliche Bodendecker und weitere Pflanzenhighlights als idealer Blickfang

Sie verschönern den Garten und sind darüber hinaus auch noch insektenfreundlich: Bodendecker. Bei Bodendeckern handelt es sich um sogenannte Flachwurzler – das sind Pflanzen, die flach über dem Boden wachsen und eine weite Fläche bedecken. Sie gelten als insekten- und insbesondere als äußerst bienenfreundlich, weil sie Honig- und Wildbienen, Hummeln und auch Schmetterlingen reichlich Nahrung zur Verfügung stellen. Die folgenden Bodendecker machen sich hervorragend in jedem insektenfreundlichen Garten:

  • Andenpolster
  • Wolliger Thymian
  • Lavendel
  • Rosenwaldmeister
  • Blaukissen
  • Leberblümchen
  • Kleine Braunelle

 

Abgesehen von den Bodendeckern gibt es noch weitere Stauden und bienenfreundliche Sträucher, mit denen Sie unterschiedlichste Insektenarten mit Nahrung versorgen können. Eine Asternstaude zum Beispiel ist nicht nur optisch ein echter Hingucker, sondern ein Traum für jede Biene, die sich auf die Suche nach Nektar begibt. Auch die in knalligem Violett blühenden Sträucher des Schmetterlingsflieders zählen dank ihres Nektars und ihrer Pollen zu den insektenfreundlichen Pflanzen – und werden auch von Hummeln und Schmetterlingen angeflogen.

Rückzugsmöglichkeiten für Nützlinge im insektenfreundlichen Garten

Neben einem breiten Angebot an Nahrung möchten die tierischen Gartenbewohner natürlich auch eine Möglichkeit zum Rückzug bekommen. Wer es Wildbienen und Co. besonders gemütlich machen möchte, kann ihnen ein Insektenhotel bauen. Mit dem richtigen Werkzeug, dem passenden Holz sowie Stängeln einiger Pflanzen zur Ausstaffierung des Hotels können Sie den Insekten einen schönen Unterschlupf bauen.
Wer die Materialien nicht zur Hand hat, dafür aber über Totholz verfügt, kann den sechsbeinigen Tieren auch hiermit etwas Gutes tun. Insekten wie Hummeln, Wildbienen oder Hornissen bevorzugen es, sich in Anhäufungen von Totholz einzunisten. Ebenfalls empfehlenswert: Trockenmauern, die den Insekten als Unterschlupf dienen und darüber hinaus mit bienenfreundlichen Pflanzen wie Thymian bepflanzt werden können.

Insektenhotel Füllungen

Unser Tipp: Wer eine bestimmte Art von Insekt anlocken möchte, kann unterschiedliche Insektenhotels bauen. Ein Bienenhotel eignet sich – wie der Name schon sagt – perfekt, um Wildbienen und anderen Bienenarten ein Zuhause oder eine Nisthilfe anzubieten. Möchten Sie lieber Hummeln ansiedeln? Dann versuchen Sie es doch mit einem Hummelhaus!

Weitere Ideen, um den Garten insektenfreundlich zu machen

Nahrung in Form von Pollen und Nektar, Insektenhotels, Totholz oder Trockenmauern als Unterschlupf – was jetzt noch fehlt, ist eine Wasserstelle für die kleinen Nützlinge. Ein Wasserspiel, eine Insektentränke oder ein angelegter Miniteich eignen sich optimal zur Bereitstellung von ausreichend Wasser für die Insekten. So müssen sie keine weiten Wege auf sich nehmen, sondern finden alles direkt in Ihrem Garten vor.

Besonders beliebt bei den kleinen Gartenhelfern sind außerdem die sogenannten wilden Ecken. Hierbei handelt es sich um eine kaum genutzte Ecke in Ihrem Garten, in der Sie die dort wachsenden Gräser, Sträucher und anderen Pflanzen weder mähen noch schneiden – ganz so, wie es auch in der Natur der Fall ist. Herumliegendes Totholz, Steine und Pflanzenstängel machen aus der Grünfläche einen echten naturnahen Garten!

 

Bienenfreundliche Blüher

Auf einen Blick: Tipps für einen insektenfreundlichen Garten

Ein insektenfreundlicher Garten ist gut für die Natur und erhält die Artenvielfalt – damit das aber gelingt, sollten einige potenzielle Fehler vermieden werden. Nehmen Sie in Ihren Pflanzplan daher unbedingt Pflanzen auf, die den Insekten einen echten Mehrwert bieten. Viele Rosenarten dekorieren zwar den Garten, enthalten aber weder Pollen noch Nektar – und sind für die kleinen Nützlinge daher unbrauchbar. Ebenfalls zu vermeiden sind Pestizide. Nicht nur im Vorgarten, sondern auch auf größeren Grünflächen hinter dem Haus sind Insekten dankbar für jede Pflanze, die nicht mit Pestiziden besprüht wird.

Ein weiterer hilfreicher Tipp: Kombinieren Sie die Pflanzen miteinander, damit Ihr Garten das ganze Jahr in Blüte erstrahlt. Im Frühling und Sommer empfehlen sich zum Beispiel Blausterne und Glockenblumen, im Herbst Bartblumen und Fette Hennen. Damit die Insekten auch im Winter Nahrung finden können, setzen Sie idealerweise auf Winter-Heide oder andere winterharte Pflanzen.

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Claudia
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