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Die Bewohner des Insektenhotels

Ein Insektenhotel ist eine Art Nistkasten, der auf die speziellen Bedürfnisse einiger Nützlinge eingeht. Mit solch einem Haus schaffen Sie einen Anreiz, damit diese in Ihren Garten kommen.

Damit haben sowohl Sie als auch Ihre Gäste Vorteile. Die Insekten haben nämlich mit dem Insektenhotel einen Ort zum Nisten und Zurückziehen. Und Sie profitieren gleich mehrfach, denn die Insekten sind nicht nur interessant und schön anzusehen. Einige von Ihnen sind nützliche Schädlingsbekämpfer, wodurch Sie auf Pestizide verzichten können. Andere wiederum bestäuben die Blüten in der Umgebung. Dadurch sorgen sie für höhere Erträge in Nutzgärten und mehr Pflanzen in Ziergärten.

Kommen wir damit zum Kern unseres Beitrags: Wer wohnt in einem Insektenhotel?

  1. Die Bewohner im Insektenhaus
  2. Schmetterlinge
  3. Florfliegen
  4. Wildbienen
  5. Marienkäfer

 

Die Bewohner:

Schmetterlinge

Schmetterlinge gehören zu den schönsten Bewohnern, die in das Haus einziehen können. Sie haben aber auch eine sehr wichtige Aufgabe, denn nur sie können Pflanzen mit tiefen Kelchen bestäuben.

Schmetterlinge verkraften kalte Winter ohne Schutz nur schlecht. Daher sind die meisten von Ihnen zu der Zeit im Ei-, Raupen- oder Puppenstadium. Die ausgewachsenen Arten suchen dann Unterschlupf in hohlen Bäumen oder Bauten von Tieren. Dort bleiben sie dann bis zum Frühling in Winterstarre.

Der senkrechte Schlitz in einem Insektenhaus ist für Schmetterlinge gemacht. In dem Raum dahinter können auch mehrere von ihnen Schutz finden. Und während eines milden Winters kann man sie manchmal bei einem kurzen Rundflug beobachten.

Florfliegen

Florfliegen werden aufgrund ihrer unscheinbaren Art von den meisten Menschen gar nicht wahrgenommen. Immerhin sind sie durch ihren länglichen, grünen Körper und den transparenten Flügeln gut getarnt. Dabei sollte man ihnen mehr Aufmerksamkeit schenken, denn sie sind sehr gute Schädlingsbekämpfer. Die Larven der Florfliegen fressen nämlich Hunderte von Blattläusen, bis sie sich verpuppen. Dadurch zählen sie zu den nützlichsten unter den Nützlingen und jeder Besitzer von Pflanzen sollte sich glücklich schätzen, wenn er sie hat.

Die langen, waagerechten Schlitze sind die Eingänge der Behausung für Florfliegen. Der Bereich dieser Schlitze ist meistens rot oder braun gefärbt, da diese Farben anziehend auf sie wirken. Ist Ihr Insektenhaus so ausgestattet, erhöht sich die Chance, dass sich Florfliegen bei Ihnen niederlassen.

Wildbienen

Wildbienen leben im Gegensatz zu ihren "domestizierten" Verwandten nicht in Kolonien in einem Bienenstock. Vielmehr suchen sie ihre Bruthöhlen je nach Art an verschiedenen Orten in der Natur. Die meisten Wildbienen bevorzugen Löcher in altem Holz, hohlen Ästen oder Mauerwerk. Insektenhäuser, die mit angebohrten Holzstücken und Bambus ausgestattet sind, werden von ihnen gerne angenommen.

Oftmals werden die Leistung und Notwendigkeit von Wildbienen stark unterschätzt. Dabei sind sie für die Vermehrung und Verbreitung von Pflanzen immens wichtig. Erst durch die Bestäubung durch sie tragen Pflanzen Früchte, die auch wir Menschen konsumieren. Ohne Wildbienen käme es zu einer Verknappung von pflanzlichen Lebensmitteln.

Um zu Überleben brauchen sie aber unsere Hilfe, denn ihre Zahl nimmt stetig ab. Schuld daran sind die Zerstörung von möglichen Nistplätzen, die Verbreitung von Monokulturen und der Einsatz von Pestiziden. Und das könnte sogar das Aus für einige Pflanzenarten bedeuten, da es Wildbienen gibt, die sich auf diese spezialisiert haben und nur von ihnen bestäubt werden.

Die meisten Arten von Wildbienen leben nur ein Jahr und nutzen den Nistkasten, um dort ihre Eier abzulegen. Diese wachsen im Inneren zu Larven heran und schwärmen nach dem Winter als ausgewachsene Bienen aus, um Nektar und Pollen zu sammeln, wobei sie die Pflanzen bestäuben.

Marienkäfer

Wussten Sie schon, dass es in Deutschland über 70 Arten von Marienkäfern gibt? Sie unterscheiden sich in Größe, Farbe und den Punkten. Diese Punkte sind charakteristisch für jede Art und sie bleiben bei einem Marienkäfer ein Leben lang gleich. Die bekannteste Art in Deutschland ist der Siebenpunkt-Marienkäfer.

Auch Marienkäfer sind großartige Nützlinge, über die sich jeder Pflanzenbesitzer freuen sollte. Sie vertilgen nämlich nicht nur Blatt- und Schildläuse, sondern auch Spinnmilben und manchmal sogar den Pilzbefall auf Pflanzen.

Marienkäfer überwintern in Gruppen und bevorzugen die gefüllten Zimmer im Insektenhaus oder auch die geschützten Ecken und Winkel.

Sie sehen also, es lohnt sich ein Insektenhotel zu kaufen. Tun Sie der Natur und damit auch Ihnen und Ihren Pflanzen einen Gefallen und bestellen Sie noch heute.

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Claudia
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