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Auf den Mix kommt es an - Vogelfutter selber machen

Dass unsere Vögel nicht nur im Winter die Unterstützung von uns Menschen brauchen, sondern das ganze Jahr über auf eine (Zu)fütterung angewiesen sind, ist mittlerweile kaum noch bestritten. Wenn Sie aber unseren heimischen Vögeln bei der Nahrungssuche helfen möchten, ist es wichtig, zu wissen, welches Futter zu welcher Jahreszeit am besten für die kleinen Piepser ist. Die Bedürfnisse sind nämlich nicht immer gleich. Daher ist es am besten, wenn Sie Ihr Vogelfutter selber machen und nicht ausschließlich auf fertige Mischungen zurückgreifen.

Erfahren Sie bei uns, was Sie dafür brauchen, was man beachten sollte und wo Sie die Zutaten für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung unserer Wildvögel ganz einfach bekommen.

  1. Das richtige Futter für unsere Gartenvögel
  2. Warum ist es wichtig, saisonal angepasstes Vogelfutter selber zu machen?
  3. Vogelfutter selber machen - darauf kommt es an

Das richtige Futter für unsere Gartenvögel

Die meisten Menschen füttern die Vögel in Ihrem Vogelfutterhaus im eigenen Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse. Das bedeutet, dass sich am Vogelhaus vor allem heimische Gartenvögel, und weniger Waldbewohner tummeln werden.

Damit Sie den hungrigen Schnäbeln auch das passende Futter anbieten können, sollten Sie also zunächst darauf achten, wen Sie füttern. Unsere heimische Vogelwelt, die es an die Vogelfutterhäuschen, Futtertische und Futtersilos zieht, kann man in Körnerfresser, Weichfresser und Allesfresser einteilen.

Weichfutterfresser sind zum Beispiel Rotkehlchen, Amseln, Zaunkönige, Stare oder auch Heckenbraunellen. Zu den Körnerfressern zähen unter anderem Finken, Sperlinge, Zeisige und Gimpel. Meisen, Spechte und Kleiber fressen beides gern.

Wollen Sie allen einen reich gedeckten Tisch bieten, ist es wichtig, nicht nur reine Körnermischungen ins Vogelfutterhaus zu geben, sondern auch an die Weichfutterfresser zu denken. Sie lieben Rosinen, Obst, Haferflocken und Kleie. Ein aufgeschnittener Apfel im Futterhaus ist immer begehrt und deckt gleichzeitig auch den Flüssigkeitsbedarf der kleinen Wildvögel.

Warum ist es wichtig, saisonal angepasstes Vogelfutter selber zu machen?

Bei der Ganzjahresfütterung unserer heimischen Vögel sollten Sie darauf achten, dass nicht nur die Menge, sondern auch der Bedarf an Nährstoffen sich von Jahreszeit zu Jahreszeit unterscheidet. Von Bedeutung sind vor allem die Wintermonate und die Zeit der Balz, Brut und Aufzucht. Wenn Sie Ihr Vogelfutter selber machen, indem Sie es mixen, können Sie am besten helfen.

Im Winter freuen sich die Weichfutterfresser über zusätzliche Angebote von getrockneten Beeren und Insekten zusätzlich zum Körnerfutter, welches auch die Körnerfresser und Allesfresser bekommen. Zudem ist der Energiebedarf groß. Fettfutter wie Meisenknödel oder unsere Kokosnuss mit Fett und Samen komplettieren die winterliche Tafel.

Tipp: Sie können Meisenknödel als Vogelfutter auch leicht selber herstellen. Rindertalg oder Pflanzenfett schmelzen, mit unserem Premium Streufutter, den geschälten Sonnenblumenkernen und ein paar getrockneten Beeren und Insekten vermischen und in einen Joghurtbecher füllen - fertig ist das gesunde Fettfutter. Zur besseren Befestigung stecken Sie einfach ein paar Zweige in die noch nicht ganz festgewordene Masse. Damit können Sie die Knödel einfach in den Bäumen befestigen.

Im Frühling, wenn die Vögel mit der Balz, der Eiablage, der Brut und der Aufzucht ihrer Jungen beschäftigt sind, brauchen vor allem die Weibchen proteinreiche und kalziumhaltige Nahrung. Füttern Sie daher gern ein paar getrocknete Insekten, vor allem Bachflohkrebse mit wichtigem Kalk zu. Solange die Jungen noch nicht geschlüpft sind, werden auch geschälte Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Haferflocken und gelbe Hirse angenommen.

Sind die Jungvögel dann da, geben Sie weiterhin Insekten, getrocknete Mehlwürmer und auch Hirse. Vielfach wird davor gewarnt, zu dieser Zeit keine Erdnüsse oder stark fetthaltiges Futter auszulegen, da dies für die Jungvögel schädlich sein könnte. Das ist so aber nicht ganz korrekt.

Zu diesem Zeitpunkt füttern die Altvögel ihre Jungen noch und bevorzugen dabei Insekten. Erst wenn diese nicht mehr zur Verfügung stehen - sowohl aus natürlicher Quelle als auch aus dem Zufüttern - könnten die Eltern anderes verfüttern. Sie müssen ihnen also nur genug Insekten zur Verfügung stellen.

Vogelfutter selber machen - darauf kommt es an

Worauf Sie achten sollten, wenn Sie das Vogelfutter selber machen, nun noch einmal in aller Kürze zusammengefasst:

  • Denken Sie an alle Vögel. Nicht nur Körnerfresser haben Hunger. Auch die Weichfutterfresser, also die Vögel, die am liebsten Insekten fressen, brauchen Ihre Hilfe. Über Rosinen, Haferflocken, Äpfel und Beeren sowie getrocknete Mehlwürmer und einen Insektenmix freuen sie sich sehr.
  • Achten Sie auf gute Qualität. Mischen Sie das Futter aus hochwertigen, energiereichen Zutaten. Gestreifte Sonnenblumenkerne und nahrhafte Erdnüsse ergänzen Ihr Premium Vogelfutter optimal.
  • Füttern Sie in der Balz- und Brutphase viele Proteine und Futter mit viel Kalzium. Es ist die Zeit, in der Insektenmixe und getrocknete Mehlwürmer sehr gerne als Zusatzangebot wahrgenommen werden.
  • Verzichten Sie in der Aufzuchtphase auf zu viele Nüsse und Sonnenblumenkerne, denn die Jungvögel können diese nicht verdauen. Außerdem besteht die Gefahr des Erstickens durch die sehr großen Kerne.
  • Bieten Sie im Winter fettreiches, energiehaltiges Futter an. Zusätzlich zum Streufutter sind die klassischen Meisenknödel.

Mit unserem Vogelfutter-Sortiment können Sie ganz einfach Ihr Vogelfutter selber machen. Kaufen Sie alles, was Sie benötigen, aus einer Hand bei der gartenetage. Die Vögel werden sich freuen.

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Claudia
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