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Tipps für einen vogelfreundlichen Garten für Vögel im Winter

Sobald es kälter wird, zieht circa die Hälfte aller Vogelarten, darunter zum Beispiel der Kiebitz und der Star, zum Überwintern in den Süden. Die andere Hälfte, unter anderem Amsel, Meise oder Spatz, bleiben in „ihren“ Gärten oder der Umgebung und suchen weiterhin nach Futter.

Doch in den kalten Wintermonaten wird die Nahrung immer seltener. Dieser Effekt wurde in den letzten Jahren immer weiter verstärkt durch den Verlust ihrer Lebensräume, Monokulturen und dem Einsatz von Pestiziden. All dies hat das Nahrungsangebot und somit die Überlebenschancen heimischer Vogelarten immer stärker verkleinert.

Wir können aber etwas dagegen unternehmen: Ein naturnaher Garten und Futterhäuschen helfen unseren gefiederten Freunden im Winter, genügend Nahrung zu finden. Außerdem lassen sich so unsere Gäste sehr gut beobachten. Vor allem, wenn sie feststellen, dass wir Menschen ihnen nichts Böses wollen. Vor allem Kinder haben Spaß daran, den Tieren vom Fenster aus bei der Nahrungssuche und dem Futtern zuzuschauen.

Hier sind unsere fünf Gestaltungstipps für einen vogelfreundlichen Garten

  1. Helfen Sie den Vögeln mit Grünpflanzen. Sträucher und Büsche bieten den Vögeln nämlich Unterschlupf und Nahrung. Gute Beispiele sind die Eberesche, auch „Vogelbeere“ genannt, die Berberitze und der Efeu. Zumindest eine solcher Pflanzen gehören in einen vogelfreundlichen Garten.
  2. Pflegen Sie Ihren Garten auf tierfreundliche Weise. Falls Sie Ihren Garten düngen, sollten Sie unbedingt auf chemische Düngemittel verzichten. Nutzen Sie dazu lieber natürliche Produkte wie Komposterde und Rindenmulch. Mittel, die Insekten töten, also Pestizide, schaden in der Folge auch den Vögeln. Aber auch Herbizide sind schädlich für sie.
  3. Passen Sie auf, wenn Sie Ordnung in Ihren Garten bringen. In Totholz und anderen abgestorbenen Pflanzenteilen überwintern Insekten. Diese dienen den Vögeln als Nahrung. Aber auch wenn keine Insekten in Ihnen sind, sind verblühte Blumen und Stauden immer noch nützlich. In Ihnen sind meist noch wertvolle Samen und daher sollten sie nicht komplett zurückgeschnitten werden.
  4. Stellen Sie ein Vogelhäuschen auf. Der Futterplatz sollte für die Vögel gut überschaubar sein und eine Rundumsicht zulassen. So können Sie sich in Sicherheit bringen, falls Fressfeinde wie Katzen veruschen, sich ihnen zu nähern. Nahe gelegene Versteckmöglichkeiten wie Büsche oder Sträucher sind dabei unter Umständen überlebenswichtig. In ihnen können sich die Vögel bei Gefahr schnell Schutz suchen und sich verstecken.
  5. Stellen Sie auch eine Vogeltränke auf. Ein Schälchen mit Trinkwasser sollte den Vögeln auch im Winter zur Verfügung stehen. Achten Sie darauf, dass die Schale nicht zu flach ist und für den Winter geeeignet ist. Ist sie zu flach, gefriert das Wasser zu schnell. Und ist sie nicht für die kalten Wintermonate geeignet, könnte sie reißen oder sogar platzen.

Unsere Tipps zur Nahrung für die Vögel

  • Bieten Sie Körner und Samen für Körneresser wie Fink und Sperling. Dabei eignen sich Sonnenblumenkerne und Hanfsamen besonders gut.
  • Haferflocken und getrocknete Beeren oder Obst sind gut für Weichfutteresser wie Amsel und Rotkehlchen. Sie fressen zwar hauptsächlich Insekten und Beeren, fressen im Winter aber auch feine Samen.
  • Halten Sie den Futterplatz trocken und sauber. Indem Sie es vor Nässe schützen und regelmäßig erneuern, kann das Futter nicht verderben. Aus hygienischen Gründen sollten Futterhäuschen regelmäßig mit heißem Wasser gereinigt werden. Geben Sie nicht zu viel Futter in das Häuschen, denn sonst müssen Sie nachher etwas wegschmeißen.
  • Mehrere Futterplätze sind besser. Für Weichfutter ist eine Futterstation am Boden an einer geschützten Stelle zu bevorzugen, da Amseln und Co. überwiegend am Boden auf Nahrungssuche gehen. Stellen Sie sie aber hoch genug auf, damit keine ungebetenen Gäste kommen. Körneresser bevorzugen dagegen in der Luft hängende Futterhäuschen oder -spender.
  • Verfüttern Sie kein Brot oder andere Speisereste an Vögel. Die Gewürze und das Salz sind schädlich für die Tiere. Kaufen Sie besser hochwertige Körner- oder Weichfuttermischungen.

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