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Steingärten als Biotop

Was sind Steingärten?

Hinter einem Steingarten versteckt sich eigentlich die Idee, eine Berglandschaft im eigenen Garten nachzubauen. Ein kleiner Hang mit steinigem Untergrund reicht dafür schon aus. Wildkräuter und Blumen sorgen dafür, dass ein Biotop aus der Alpenregion entstehen kann, in welchem sich kleine Echsen, Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten überaus wohl fühlen. Ein funktionierender Steingarten muss im Voraus gut geplant werden, denn einige Pflanzen benötigen besonders viel Sonne, während andere die etwas kühleren, schattigen Plätze bevorzugen. Ein leichtes Gefälle, über welches überschüssiges Wasser gut ablaufen kann und eine Südausrichtung, erweisen sich als ideale Grundvoraussetzungen.

In welcher Form tauchen Steingärten immer öfter auf?

Die Beschreibung eines Steingartens klingt erst einmal sehr idyllisch. Der Leser wird sich nun einen kleinen Hang vorstellen, auf welchem sich Stauden über den steinigen Untergrund erstrecken und das Summen der Hummeln und Bienen zu hören ist, die zwischen den Kräutern umherfliegen. Die Realität sieht jedoch vollkommen anders aus. Steingärten werden als besonders pflegeleicht und modern bezeichnet. Viele Gartenbesitzer fallen auf diese Werbung herein und stehen kurze Zeit später vor einer Geröllhalde, die sie stolz als Steingarten bezeichnen. Steinmauern, große, mit Kieselsteinen überschüttete Vorgärten und Hinterhöfe, die eine dicke Schicht aus Schotter bedeckt – ein Bild, das in vielen Stadtvierteln zur Gewohnheit wird. Nicht nur private Hausbesitzer entscheiden sich zu dieser Gestaltung, auch öffentliche Plätze und Parks sehen heutzutage oft eher wie eine Geröllhalde aus, als wie ein einladender Ort für gemeinsame Picknicks.

Steinelemente optimal integrieren

Steine strahlen eine gewisse Eleganz aus und wirken anziehend und mysteriös. Es ist jedoch überaus wichtig, sie auf eine solche Art und Weise in die Gärten und Parks zu integrieren, dass sie zu einem Teil eines wertvollen Biotops werden. Es ist deshalb zwecklos, die gesamte Gartenfläche mit Steinen in verschiedenen Größen zu bedecken, wenn nicht mit Hilfe von verschiedenen Pflanzen und Blumen ein Gleichgewicht hergestellt wird. Einzelne Steinelemente sind aus dekorativen Zwecken durchaus denkbar, eine steinerne Bank unter ausladenden Obstbäumen erzeugt ein Bild von Idylle. Auch eine Kräuterspirale, über welche sich ein kleiner Wasserlauf seinen Weg zum Gartenteich bahnt, ist eine wundervolle Möglichkeit, Steine in einen Garten zu integrieren und gleichzeitig Lebensraum für verschiedene Gartenbewohner zu schaffen. Wer seine Blumenbeete von den umliegenden Rasenflächen abgrenzen möchte, der kann dies mit Steinen unterschiedlicher Größen und Formen machen.

Auf die richtige Pflege kommt es an

Viele Gartenbesitzer entscheiden sich für große, mit Steinen bedeckte Flächen, weil diese so pflegeleicht sind. Der geringe Arbeitsaufwand kann jedoch nicht für das langweilige, eintönige Erscheinungsbild entschädigen. Wer einen Garten hat, der muss in jedem Fall mit einem gewissen Aufwand rechnen. Ein richtiger Steingarten, in welchem Blumen, Kräuter und Wildpflanzen gedeihen können, muss jedoch nicht unbedingt sehr arbeitsaufwändig sein. Auf dem felsigen Untergrund wächst kaum Unkraut, sollte doch mal eine unerwünschte Pflanze ihren Weg in den Steingarten finden, so sollte diese unverzüglich herausgezupft werden. Die Kräuter und Blumen sind in der Regel winterhart. Nur in besonders kalten Wintertagen sollten die Flächen mit schützendem Reisig und Laub bedeckt werden. Die Stauden und anderen Pflanzen eines Steingartens blühen sehr früh im Jahr und erfreuen jeden Hobbygärtner mit wunderschönen Farben, noch bevor andere Blumen ihre Blüten entwickeln. Der steinige Untergrund neigt jedoch dazu, im Sommer auszutrocknen. Dies kann durch regelmäßiges Gießen oder einen kleinen Wasserlauf verhindert werden.

Sie können nicht genau erkennen, welche Pflanzen sich den Bodenverhältnissen Ihres Gartens anpassen? Kontaktieren Sie uns gerne, wir beraten Sie persönlich!